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Nicht nur Bewegung – auch Schenken – hält gesund.

Wenn wir regelmässig Schenken und Gutes tun, dann werden wir mit Wohlbefinden, Glücksgefühlen und einem längeren Leben belohnt.

Und es ist ganz einfach: Denn so wie wir unsere Muskeln trainieren können, können wir auch Wohltätigkeit und Grosszügigkeit trainieren.

Beginnen können wir in unserem direkten Umfeld. Noch heute. Oder gleich morgen. Ein Lächeln, eine Wegerklärung, eine aufgehaltene Türe, ein ‚Danke’ an die Kassiererin im Supermarkt, unsere uneingeschränkte – oder besser: unabgelenkte – Aufmerksamkeit, uvm.

Schon Seneca wusste, dass niemand glücklich leben kann, der nur sich sieht und alles zu seinem eigenen Nutzen wendet.

Das Schenken ein Wundermittel für unser Wohlbefinden ganz ohne Nebenwirkung ist, beweisen auch wissenschaftliche Studien:

Eine der Studien hat gezeigt, dass freiwillige Sozialarbeit, mindestens ein Mal pro Woche, eine Auswirkung auf das Wohlbefinden hat, die einer Gehaltssteigerung von 20.000 auf 75.000 Dollar Jahreseinkommen entspricht.

Eine Studie der Harvard Business School ergab, dass „Spenden für wohltätige Zwecke das subjektive Wohlbefinden ebenso stark steigern wie ein Verdoppelung des Haushaltseinkommens.“

Die selbe Untersuchung ergab, dass Studierende, die eine kleine Geldsumme für jemand anderen ausgeben mussten, glücklicher waren als solche, die diese Summe für sich selbst ausgaben.

Forscher der University of North Carolina und der UCLA wiesen Versuchpersonen, deren Glück zum größten Teil hedonistisch ist, hohe Werte für biologische Marker auf, die Entzündungen fördern, was wiederum im Zusammenahng mit Diabetes, Krebs und anderen Leiden steht. Diejenigen, die Glück und Zufriedenheit aus einem Dienst am Nächsten zogen, wiesen Gesundheitsprofile mit reduzierten Werten für diese Marker auf.

In diesem Sinne wünschen wir HAPPY GIVING!

 

Literaturempfehlungen:

Arianna Huffington „Die Neuerfindung des Erfolgs“

Adam Grant „Give and Take“

Alle Studien zitiert aus „Die Neuerfindung des Erfolgs“ von Arianna Huffington