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Calm down

Warum sind wir abends oft erschöpft, obwohl wir weder auf einer Baustelle noch den ganzen Tag auf dem Feld körperliche Arbeit verrichten?

Wir werden täglich mit ein paar Tausend Botschaften überschüttet. Unser Alltag besteht aus Nachrichten, kleinen und großen Entscheidungen, Zeitdruck, Straßenlärm, Verkehr, Stau, Baustellen-Lärm, Musik, Farben, Formen, Licht, Sport, Konzentration, Telefonate, Radio, Fernsehen und eine Vielzahl an bewussten sowie unbewussten Emotionen. Unsere eigenen, wie jene unserer Mitmenschen.

Unser Nervensystem ist unter Dauerbeschuss und unser Gehirn trifft im Sekundentakt Entscheidungen.

Nicht nur unser Umfeld hält uns auf Trab – wir treiben uns vor allem selbst an.

Der Grund dafür ist ein sozio-kultureller: In unserer westlichen Kultur wird ein hoher Energie-Level mit Erfolg gleichgesetzt. Das führt dazu, dass wir uns eher noch mehr aufladen, statt bewusst um Ruhe zu bemühen.

In den östlichen Kulturen wird Ruhe (Gelassenheit, Zufriedenheit, Entspannung) ein größerer Stellenwert eingeräumt. Sie wird bewusster kultiviert und praktiziert.

Intensive Gefühle treiben uns an und helfen uns, Projekte zu finalisieren. Sie sind also wichtig. Solange wir auf einen Ausgleich achten, uns auch Ruhepausen gönnen und selbst entscheiden können, wann wir schnell und wann langsamer unterwegs sind.

Wir haben mit vielen Menschen Kontakt, die diese Entscheidung nicht mehr eigenständig beeinflussen können. Denen es schwer fällt abzuschalten. Die Folgen sind (Ein)Schlafstörungen, Nervosität, Verspannungen, chronische Schmerzen bis hin zu Angststörungen.

In unserem neuen Kurs „calm down“ lernt man unterschiedliche Techniken, um die eigene Aufmerksamkeit zu führen und ruhig zu werden. Man lernt wieder die leisen Töne zu hören und die Verbindung zum eigenen Körper herzustellen.

Der Kurs „calm down“ startet am Mittwoch, 9. März. Findet immer von 18.30 bis 19.30 an folgenden Terminen statt: 9.03. / 16.03. / – / 30.03. / 06.04. / – / 20.04. / 27.04. / 4.05.